1816

Die literarischen Wurzeln eines Horrorgenres: Mary Godwin, ihr zukünftiger Ehemann Percy Shelley und Marys Schwester Claire Clairmont wurden im Sommer des Jahres 1816 von dem damals berühmt-berüchtigten Dichter Lord Byron in dessen Villa am Genfer See eingeladen. Das Wetter war düster und regnerisch und die Gesellschaft beschloss, sich die Zeit mit dem Schreiben von Schauergeschichten zu vertreiben.

In einer Auseinandersetzung mit der Trauer über ihre Fehlgeburt im Vorjahr schrieb Mary ihre Kurzgeschichte über ein Wesen, das – halb tot, halb lebendig – der Natur zum Trotz und mit einem grausigem Äußeren seinem Schöpfer gegenübertritt, der es in einem Anfall wissenschaftlichen Ehrgeizes aus Leichenteilen zusammengesetzt hatte.

Auszüge aus dem Comic: Seite 1 – 10 und Seite 29 – 32

„Frankenstein“ war geboren.

Der Leibarzt Byrons, Dr. John Polidori, brachte ebenso eine Metapher seines inneren Kampfes zu Papier: Seine eigene Kurzgeschichte „Der Vampyr“ war eine der ersten modernen Interpretation dieses Genres.

 

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